Den idealen Rechner zur Bildbearbeitung finden

Wer sich am Rechner vorrangig um das Erstellen sowie Bearbeiten von Grafiken kümmert, der hat an diesen natürlich spezielle Ansprüche. Wichtig ist in jedem Fall, dass die bevorzugt genutzt Bildbearbeitungssoftware flüssig lauffähig ist und das Gerät über entsprechende Performance verfügt.

Entgegen vieler Meinungen ist jedoch die verwendete Grafikkarte beim Thema Bildbearbeitung und sogar Videobearbeitung nur bedingt relevant. Zwar wird an Diese ein Mindestmaß an Performance-Anspruch gestellt, doch erfüllen diesen heutzutage eigentlich alle modernen Grafikkarten. Vor allem im Punkto Videobearbeitung ist der Hauptspeicher sowie der Prozessor von größerer Bedeutung, da hier zum Einen anspruchsvolle Berechnungen durchgeführt werden und zum anderen große Datenmengen zeitweise in den Hauptspeicher ausgelagert werden müssen. Ist der RAM-Speicher jedoch zu klein dimensioniert, muss der Rechner immer wieder auf die Festplatte zugreifen und entsprechend swappen. Dieser Vorgang geht stark auf die Performance.

Desktop-PC oder Laptop?

Heutzutage werden herkömmliche Desktop-PCs immer seltener genutzt. Der Hauptgrund dafür ist die Tatsache, dass moderne Notebooks fast ebenso große Displays haben und die entsprechende Performance weitestgehend auch in kleineren Geräten untergebracht werden kann.

Wer allerdings professionelle Ansprüche an Bild- und Videobearbeitung hat, der hat nach wie vor noch Gründe auf einen Desktop zu setzen. Hierfür sind letzten Endes noch stärkere Prozessoren möglich und vor allem das Argument mehrere Grafikkarten einbauen zu können und somit über mehrere Screens zu verfügen ist von Bedeutung. Der „Normaluser“ kommt mit entsprechend Arbeitsspeicher-lastig ausgelegten Notebooks jedoch gut zurecht.

Kann man auf günstige Angebote setzen?

Insbesondere dann wenn man sich dazu entschließt, keinen Dsktop-PC kaufen zu wollen, findet man immer wieder günstige Angebote wie zum Beispiel dieses hier. Mit folgenden technischen Daten ist das Gerät für lediglich 333 Euro gut für Video- und Bildaufgaben ausgestattet:

  • 4 GB Hauptspeicher (sollte eventuell erweitert werden)
  • 2,4 GHz Intel Celeron N2820 Prozessor
  • 1 TB Festplatte
  • Intel HD Grafik
  • Windows 8.1 64 Bit

Dank zusätzlichem HDMI-Ausgang kann sogar ein zweiter Bildschirm angeschlossen werden, was den Notebook-Nachteil in Sachen Bildbearbeitung teilweise wieder wett macht. Von daher sind günstige Deals aus dem Internet sehr wohl auch eine Alternative für anspruchsvolle User. Jedoch sollte man genau hinschauen und überprüfen ob die technischen Ausstattungsmerkmale sämtlichen Anforderungen genügen. Der Preis f? sich alleine genommen sollte nie die Kaufentscheidung bestimmen.