Kommerzielle oder kostenlose Themes für WordPress

WordPress ist gerade auch deswegen so beliebt, weil man mit nur wenigen Klicks das Aussehen des Blogs komplett ändern kann. Man braucht nur unter am Abschnitt Design/Themes ein neues Them hochladen und es aktivieren, und – voila – der Blog respektive die Website schaut komplett anders aus. sicher muss man noch ein paar Anpassungen vornehmen, doch der Aufwand hält sich sicher in Grenzen. Doch welches Theme soll man nun nehmen?

Kostenlose Themes

Bei WordPress kann jeder der mag ein Theme entwickeln. Das können professionelle Firmen, Webdesigner, Programmierer oder einfach nur WordPress-Fans sein. Auch Schüler, Hausfrauen – jeder der sich ein wenig in die Materie einliest kann ein Theme entwickeln. Das Ergebnis kann auch durchaus ansprechend sein. Viele kostenlose Themes findet man direkt auf den Seiten von WordPress unter http://wordpress.org/extend/themes/. Hier bekommt man auch eine gewisse Vorstellung davon wie die eigene Seite mit diesem Theme dann aussehen könnte. die Themes sind hier alle kostenlos.

Kommerzielle Themes

Hier machen sich professionelle Designer und Webentwickler daran ein Theme zu entwickeln, das ihren persönlichen (hohen) Anprüchen genügt. Ein Theme kann durchaus auch mehr leisten als zwei oder drei Sidebars darzustellen. Diese Themes sind teilweise so ausgeklügelt, dass man als Neuling keine Idee hat welche Datei für welche Darstellung verantwortlich ist, und wo was festgelegt ist, da die Programmierung so umfangreich ist. Dafür können kommerzielle Designs in der Regel auch weit mehr als Kostenlose. Das fängt bei der Vergabe von Werbeplätzen an, die bereits eingerichtet sind. Andere Themes haben SEO-Optionen, sind also bereits für Suchmaschinen voroptimiert. Man muss dann nur noch Keywords oder Descriptions definieren. Man kann mit wenigen Klicks ein Logo einbauen, oder das Layout per Drag and Drop ändern. Die Themes haben teilweise mehrere Artikeltypen vordefiniert, wenn man beispielsweise eine Speisekarte eines Restaurants, eine Rezeptesammlung oder einen Shop für Schuhe einrichten will. Das alles sucht man bei kostenlosen Themes vergeblich.

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Kommerzielle Themes sind im Vorteil

Ein Hobbyprogrammierer hat eine gewisse Zeit für sein Theme zur Verfügung, und arbeitet beispielsweise 2 Monate jeweils am Wochenende an dem Theme. Das er in 100 Stunden nicht so viel erreichen kann wie eine ganze Abteilung einer Designfirma ist einleuchtend. Dennoch können kostenlose Themes durchaus Grundlage für tolle Blogs sein. Man muss jedoch meist noch Arbeit hinein stecken.

Eigene Zeitersparnis vs Preis für das Theme

Rechnet man jedoch diese Zeit, die man für das Erweitern eines Themes benötigt mit ein, so kommt man sicher zu dem Schluss, dass man mit einem kommerziellen Theme, das es meist für einen Betrag von 30 bis 50 Dollar gibt besser bedient ist. Man muss sich die Funktionen, die ein Theme bietet genauer ansehen, um auch zu wissen warum beispielsweise ein Theme mit Responsive Design heutzutage State of the Art ist, und warum es wichtig ist dieses Feature nicht zu vernachlässigen. Auch die Integration von neuen Artikeltypen ist beispielsweise sehr aufwändig. Weiterhin kann man für die Auswahl und das Installieren von Plugins mehrere Stunden veranschlagen, wenn man zusätzlich Adsense, eine Navigation, ein Kotaktformular und SEO-Optionen nachrüsten muss.

Fazit:

Für Spezialseiten wie Shops, Newsportale oder Magazinseitenbieten sich kommerzielle Themes an. Die Zeitersparnis ist beachtlich und ihren Preis wert. Ein privater Blog kann auch mit einem einfacheren Theme gut aussehen.


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